Großer Andrang beim Vortrag „Historische Glasplatten vom Badener Fotografen Anton Schiestl“

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Bekanntes & Unbekanntes

GR Ernst Schebesta, Birgit Doblhoff-Dier und die Leiterin der Abteilung Museen, Ulrike Scholda ©psb/sap

Mit Ulrike Scholda und Birgit Doblhoff-Dier vom Stadtarchiv Baden

2018 konnten vom Stadtarchiv Baden im Rahmen einer Notbergung unzählige Kartons mit Glasplattennegativen aus dem Badener Fotoatelier Schiestl in der Antonsgasse 20 gerettet werden. Bis in die 1930er Jahre dienten mit Gelatine beschichtete Glasplatten in der Fotografie als Trägermedium, auf das Negative belichtet wurden. Die empfindlichen Platten wurden jetzt im Stadtarchiv digitalisiert und in Positive umgewandelt.

Bei diesem Wiederholungstermin wurden bekannte und bislang unbekannte Aufnahmen von Festen und Veranstaltungen, Gewerbebetrieben und Sportstätten, aber auch von Gebäuden und Personen gezeigt. Da war selbst für Baden-Kennerinnen und –kenner viel Neues dabei! Auch GR HR Dr. Ernst Schebesta ließ sich diesen Vortrag nicht entgehen und nahm sich viel Zeit, um die Glasplatten genauer unter die Lupe zu nehmen.


Anton Schiestl (1872-1933) war einer der bedeutendsten frühen Fotografen Badens. Er war von 1897 bis 1933 tätig und fotografierte nicht nur Personen, sondern auch Gebäude, Stadtansichten, Landschaften und Ereignisse, vornehmlich in Baden. 

16.11.2023