Regierung präsentiert erstes Schwerpunktthema

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Verkehr und Parken

StR Franz Schwabl, 1. Vizebürgermeister Markus Riedmayer, die Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Maria Wieser, StR Peter Koczan, Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli, Vizebürgermeister Jowi Trenner und GR Rudolf Teuchmann. ©psb/c.kollerics

Parken und Verkehr in Angriff genommen

 

Zur obersten Priorität hat die neue Stadtregierung die Mammutaufgabe Budgetsanierung erklärt und in zahlreichen Arbeitssitzungen auch bereits erste Einsparungspotenziale und Strukturänderungen in der Verwaltung ausgelotet.  Mit dem Bereich „Verkehr und Parken“ nimmt die Stadtregierung im ersten Kapitel des Regierungsprogramms schon zu Beginn einen besonders sensiblen Themenkreis in Angriff.  


Verbesserte Parkraumlösung für Anrainer

Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli unterstreicht: „Wir wissen, dass die derzeitige Parkplatzregelung sehr polarisiert und haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, Verbesserungen für Anrainer, Wirtschaftstreibende, Pendler und Kunden zu erarbeiten. Die Menschen sollen wieder gerne nach Baden kommen!“

Gemeinsam mit Experten aus der Bevölkerung, die ihr Know How ehrenamtlich zur Verfügung stellen, Vertretern der Stadtregierung sowie Experten aus der Verwaltung wurde in intensiven Arbeitskreisen bereits eine Sofort-Maßnahme erarbeitet: 

Besitzerinnen und Besitzer von Anrainer-Parkkarten sollen nach einem entsprechenden Beschluss des Gemeinderates ab 1. Juli nicht nur im Teilsektor ihres Wohnsitzens, sondern in der gesamten „Grünen Zone“ parken dürfen. 

Vizebürgermeister Markus Riedmayer betont: „Es ist uns allen ein großes Anliegen, dass Badenerinnen und Badener nicht mehr doppelt fürs Parken in der Grünen Zone zahlen müssen. Daher freuen wir uns sehr, dass wir so rasch zu einer Einigung gekommen sind.“

 

Parkdeck zu günstigen Konditionen 

Ebenfalls sofort in Angriff genommen haben die Vertreter von ÖVP, SPÖ und Wir Badener die Attraktivierung des wenig ausgelasteten Parkdecks in der Braitner Straße. 

Die Bürgermeisterin dazu: „Dieses Parkhaus muss mit Leben gefüllt werden. Daher werden wir die Preisgestaltung neu überdenken. Ich bin davon überzeugt, dass dieses zentrumsnahe Parkhaus von Unternehmen und deren Mitarbeitern sowie den Gästen der Stadt gerne genutzt wird, wenn wir es zu günstigen Tarifen anbieten.“

  

Ein lebendiger Entwicklungsprozess

Die Vertreter der Stadtregierung sind sich einig, dass der positiven Weiterentwicklung des komplexen Themenkreises „Verkehr und Parken“ ein fundierter Entwicklungsprozess und laufende Evaluierung zugrunde liegen muss. Die Vorsitzende des Verkehrsausschusses, StR Maria Wieser verrät: „Wir wollen daher einen regelmäßigen Prozess etablieren und dabei alle Parteien sowie Experten aus der Bevölkerung mit einbinden. Bereits im Mai wird dazu ein breit angelegter Verkehrsausschuss tagen und ich freue mich sehr, dass alle an einem Strang ziehen, um gute Lösungen für Baden zu erarbeiten.“

  

Bürgerbeteiligung als essenzieller Baustein

Gemeinsam für Baden an einem Strang zu ziehen bedeutet für die Stadtregierung auch, Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Vizebürgermeister Jowi Trenner und StR Peter Koczan dazu: „Wir sehen die Bürgerbeteiligung als essenziellen Baustein, um gute Lösungen für Baden zu entwickeln. Daher ist auch für den Bereich ,Verkehr und Parken‘ eine Einbindung der Bürger vorgesehen.“

 

Pendler-Parklösungen gemeindeübergreifend anpacken

So erfreulich es auch ist, dass immer mehr Menschen auf den Öffentlichen Verkehr umsteigen, so unbestritten ist aber auch die Tatsache, dass die Parkplatzsituation rund um Bahnhöfe angespannt ist.

Die Bürgermeisterin dazu: „Ich denke, es ist ganz wichtig, dass wir umfassend denken und uns mit den Bürgermeistern der Umlandgemeinden zusammenschließen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in enger Abstimmung gemeinsame Wege finden werden, um die Parksituation rund um unsere Bahnhöfe zu entschärfen“.

Ebenfalls angedacht sind Anpassungen beim Citybusbetrieb und eine bessere Abstimmung der Fahrpläne in Zusammenarbeit mit der NÖVOG.

 
Nutzerorientierte Anpassung des Baden mobil-Angebotes

Das Verleihangebot von „Baden mobil“ ist ein wichtiger Baustein, um den Autoverkehr in Baden zu reduzieren. Die Statistik für 2024 belegt, dass vor allem die E-Scooter von vielen Pendlern genutzt werden, um zum Bahnhof und wieder zurück nach Hause zu kommen. 

Alle Verleihangebote – von den E-Scootern über Citybikes und E-Citybikes im Stadtgebiet bis hin zu den High End-Rädern in der Bike Lounge und Leihautos – verzeichneten 2024 eine deutliche Nutzungs-Steigerung im zweistelligen Bereich. Einzig der Hotel-Shuttledienst wollte nie so richtig Fahrt aufnehmen. 

Daher hat die neue Stadtregierung beschlossen, diesen Dienst einzustellen. Mit Beendigung des Shuttle-Angebots ab 1. Juli 2025 spart die Stadt insgesamt rund 95.000 € ein.

 

Verkehr und Parken

Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli mit ihren Vizebürgermeistern Markus Riedmayer (li.) und Jowi Trenner (re.)


Verkehr und Parken



* Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Pressetext das generische Maskulinum verwendet. Die Personenbezeichnungen beziehen sich selbstverständlich auf alle Geschlechter.

 

 

 

 

 

 

 

07.04.2025