Musikalische Lesung rund um „Kronprinz Rudolf“

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Lesung Kronprinz Rudolf

Pianist Karl Eichinger, StR Michael Capek und Peter Meissner. ©psb/sap

Zur musikalischen Lesung „Kronprinz Rudolf“ luden Peter Meissner und Karl Eichinger ins Haus der Kunst, die sich auch Kulturstadtrat Michael Capek nicht entgehen ließ.

Im Mittelpunkt des Abends stand Kronprinz Rudolf, der durch seine liberale Einstellung und seine kritische Haltung gegenüber der österreichischen Politik in stetem Gegensatz zu seinem konservativen Vater Kaiser Franz Joseph stand. In einem „Zustand von Geistesverwirrung“, wie Wiener Hofärzte attestierten, nahm er sich mit nur 30 Jahren das Leben. In den Freitod mitgenommen hatte er seine Geliebte, die 17-jährige Baroness Mary Vetsera.

Der Badener Autor Peter Meissner las aus persönlichen Briefen und anonym veröffentlichten Schriften Rudolfs, in denen dieser große politische Weitsicht bewies, aber auch seine Verzweiflung beschrieb, nicht aus dem Schatten seines Vaters treten zu können.
Der international renommierte Pianist Karl Eichinger spielte dazu berühmte Klavierwerke, die teils thematisch, teils auf Grund ihrer Entstehungszeit mit Kronprinz Rudolf in Verbindung zu bringen sind: Die Grande Pathetique von Ludwig van Beethoven, die Suite bergamasque von Claude Debussy und die Sonate op.1 von Alban Berg.


24.09.2024