Beethovenhaus Baden für Inklusionsprojekt ausgezeichnet

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Klang ohne Grenzen

Landesrat Anton Kasser, Ulrike Scholda und Agnes Veis (Beethovenhaus Baden), Vizebürgermeiser Markus Riedmayer und Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister ©psb/Max Morawetz

Was für Ludwig van Beethoven eine persönliche Tragödie war, ist heute Ausgangspunkt für ein vorbildliches Inklusionsprojekt: Die beinahe vollständige Ertaubung des Musikgenies hat das Beethovenhaus Baden dazu inspiriert, neue Zugänge zur Welt der Musik zu schaffen. Mit dem Projekt „Klang ohne Grenzen“ setzt das Museum ein starkes Zeichen für Barrierefreiheit und wurde dafür nun in der Kategorie Kultur und Tourismus mit dem BhW-Preis „Vorbild Barrierefreiheit“ ausgezeichnet.

Unter der Patronanz von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Landesrat Anton Kasser wurden in insgesamt sechs Kategorien herausragende Initiativen geehrt, die sich in besonderer Weise für den Abbau von Barrieren und für gelebte Inklusion einsetzen.

Das Projekt „Klang ohne Grenzen“ widmet sich dem Thema Gehörlosigkeit und macht Kultur in vielfacher Weise erfahrbar: durch digitale Guides in Österreichischer Gebärdensprache, spezielle Führungen in Kooperation mit dem Gehörlosenverein WITAF, mittels Workshops und Vorträgen sowie eigenen Vermittlungsprogrammen für Schulklassen. Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury von der Verbindung zu Beethovens Lebensgeschichte sowie der Vielfalt der inklusiven Angebote.

Mit seinem innovativen Inklusionsprojekt zeigt das Beethovenhaus Baden eindrucksvoll, wie Barrierefreiheit neue Perspektiven eröffnen und auch Menschen mit Behinderungen eine Teilhabe in allen Lebensbereichen ermöglichen kann.


15.10.2025