Großes Interesse am Vortrag im Rollettmuseum Baden:

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

70 Jahre Ende der russischen Besatzungszeit

Ulrike Fritsch, Hildegard Hnatek, Dominik Zgierski, Helga Weidinger, Josef Berger, Ulrike Scholda und Benedikt Vogl ©psb/sap

„70 Jahre Ende der sowjetischen Besatzungszeit in Baden bei Wien“

Bei ausgebuchtem Haus fand im Rollettmuseum die Veranstaltung „70 Jahre Ende der sowjetischen Besatzungszeit in Baden bei Wien“ statt.

Dabei wurde ein eindrucksvoller Blick in ein zentrales Kapitel der Stadtgeschichte geworfen. Im Gespräch zweier Zeitzeugen, Helga Weidinger und Dr. Josef Berger, mit Benedikt Vogl vom Haus der Geschichte NÖ kamen persönliche Erinnerungen zur Sprache. Ergänzt wurden diese Berichte durch das Quellenmaterial im Stadtarchiv Baden: die Archivarin Ulrike Fritsch und der Zeithistoriker Dominik Zgierski fassten anschaulich zusammen, welche Auswirkungen die russische Besatzung auf die Stadt hatte. Neben Akten waren es vor allem Fotos, die einen Einblick in die Zeit von Kriegsende bis 1955 gaben.

Zahlreiche Besucher nutzten danach die Gelegenheit zum Austausch mit den Experten und Zeitzeugen, was die gelungene Verbindung von wissenschaftlicher Vermittlung und persönlicher Erzählung unterstrich. Damit kamen das Rollettmuseum und das Stadtarchiv Baden in bewährter Weise ihrem Auftrag der lebendigen Geschichtsvermittlung nach.

Mit dem Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich besteht seit Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Auch in der Ausstellung „Kinder des Krieges“ sind Leihgaben des Rollettmuseums und des Stadtarchivs Baden zu sehen sowie mit den Erinnerungen von Hilde Hnatek eine weitere Badener Zeitzeugin vertreten.

Vortrag Rollettmuseum

Vortrag Rollettmsueum

07.11.2025