Budgetsanierung zeigt Wirkung

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Budgetsanierung wirkt

Vizebürgermeister Markus Riedmayer, Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli, Kammeramtsdirektor Ferdinand Schütz und Vizebürgermeister Jowi Trenner ©psb/sk

Konsequenter Kurs führt zu deutlicher Ergebnisverbesserung 

Die Stadtregierung hat einen mutigen Weg eingeschlagen und dieser Mut zahlt sich aus. Das budgetäre Ergebnis konnte von minus 12 Millionen Euro auf minus 2 Millionen Euro in der kurzen Zeit von 8 Monaten verbessert werden. Eine Verbesserung von rund 10 Millionen Euro, die zeigt: Die konsequenten Konsolidierungsmaßnahmen tragen Früchte. Es war kein leichter Weg, und er ist noch nicht zu Ende – aber die Zahlen belegen, dass Baden auf dem richtigen Kurs ist. 

„Wir führen die Finanzen dieser Stadt wie einen verantwortungsvollen Familienhaushalt: Man prüft genau, was wirklich notwendig ist, spart dort, wo es möglich ist, und investiert in das, was für die Zukunft der Familie wichtig ist", erklärt Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli. „Und wie in jeder Familie gibt es Zeiten, in denen alle zusammenrücken und gemeinsam anpacken müssen. Genau das tun wir gerade und die ersten Erfolge zeigen: Dieser Weg ist richtig." 


Ein Bündel an Maßnahmen 
Die deutliche Verbesserung der Haushaltslage basiert auf mehreren strukturellen Maßnahmen, die ineinandergreifen und deren Wirkung sich gegenseitig verstärkt. Jede einzelne Entscheidung wurde sorgfältig abgewogen, denn es ging stets darum, die Balance zwischen notwendigen Einsparungen und der Weiterentwicklung der Stadt zu finden. 


Gebühren an die allgemeine Kostenentwicklung angepasst 

Dringend erforderlich war die Anpassung der Gebühren und Tarife an die tatsächliche Kostenentwicklung der vergangenen Jahre. Das Nachholen dieser Valorisierungen war notwendig, um die Finanzierung wichtiger Infrastrukturprojekte sicherzustellen – etwa die Erneuerung der Wasserleitung nach Ebenfurth bzw. das Ansparen der erforderlichen Geldmittel für die dringend notwendige Erweiterung und Neubau der Kläranlage.
Beide Maßnahmen sind zentrale Investitionen in die Zukunft und garantieren eine stabile Versorgung sowie eine dauerhaft hohe Lebensqualität in Baden.

 

Maximale Ausgabendisziplin

Der Stadtregierung ist es gelungen, eine maximale Ausgabendisziplin umzusetzen. Ermessensausgaben wurden deutlich reduziert, in einzelnen Bereichen gilt eine Kreditsperre, die Leistungen der Stadt betrifft, die es vielerorts überhaupt nie gab. Dabei wurde mit Bedacht vorgegangen: Basisförderungen für Vereine bleiben auch weiterhin aufrecht, darüber hinausgehende Geldmittel können derzeit jedoch aufgrund der geltenden 40%igen Kreditsperre nicht im vollen Umfang ausbezahlt werden. Ziel der Konsolidierung war nicht der Abbau von Leistungen, sondern die gezielte Straffung von Budgets und Strukturen. 

 

Personalkosten gesenkt

Ein weiterer Schwerpunkt des Konsolidierungsprozesses liegt auf der Reduktion der Personalkosten. Durch die konsequente Nutzung der natürlichen Fluktuation wie etwa Pensionierungen konnte der Personalaufwand deutlich gesenkt werden.
Insgesamt entspricht die Personaleinsparung 24 Vollzeitäquivalenten, die nicht ersetzt wurden. Der Dienstpostenplan wird bewusst so angepasst, dass der Konsolidierungskurs auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden kann. 

 

Effizienz durch interne Ressourcen

Zur weiteren Entlastung des Budgets wurde ein Projekt zur optimalen Nutzung interner Ressourcen gestartet. Ziel ist es, Instandhaltungsarbeiten und technische Leistungen verstärkt durch eigene Mitarbeiter abzuwickeln.
Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend: Durch Eigenleistungen in den verschiedenen Abteilungen konnten immense Kosten reduziert und Abläufe verbessert werden. So hat die Stadtgemeinde zum Beispiel keine zusätzlichen Karenzvertretungen aufgenommen, sondern bewusst daraufgesetzt, bestehende Mitarbeiter projektbezogen in neuen Aufgabenfeldern einzusetzen. Diese Vorgangsweise nutzt nicht nur vorhandene Kapazitäten optimal, sondern schafft auch neue Perspektiven für die Mitarbeiter. Sie gewinnen Einblick in andere Bereiche, steuern frische Ideen bei und entwickeln zusätzliche Motivation – ein Mehrwert, der die Stadtgemeinde insgesamt bereichert.

 

Digitalisierung als Schlüssel zu mehr Effizienz

Parallel zur finanziellen Konsolidierung setzt die Stadt auf die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Viele Abläufe, die bisher noch analog geführt werden, werden schrittweise digitalisiert.
Das spart Zeit, reduziert den Aufwand und macht die Verwaltung moderner und bürgernäher. Ein Beispiel ist die Einführung eines digitalen Zeiterfassungssystems, das die Personalverwaltung vereinfacht und den optimierten Einsatz wertvoller Kapazitäten ermöglicht.
 

Kammeramtsdirektor Ferdinand Schütz zur positiven Entwicklung des Stadtbudgets: „Die Summe der in dieser kurzen Zeit umgesetzten Konsolidierungsmaßnahmen lässt sich ab dem Jahr 2026 mit rund 8 Millionen Euro im Vergleich zum letzten Rechnungsabschluss beziffern. Da die Umsetzung sehr zügig erfolgte, werden sich die ersten positiven Auswirkungen in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro bereits beim Rechnungsabschluss 2025 zeigen. Dies ist von großer Bedeutung, da die für die Stadt essenziellen Bundesertragsanteile aufgrund der weiterhin verhaltenen Konjunktur stagnieren werden."

Vizebürgermeister Markus Riedmayer unterstreicht: „Zahlen lügen nicht. Sie zeigen, dass sich der mutige Weg, den die Stadtregierung eingeschlagen hat, auszahlt. Mit vereinten Kräften, klaren Prioritäten und konsequenter Umsetzung ist Baden auf dem richtigen Weg.“

Vizebürgermeister Jowi Trenner betont: „Die gute Zusammenarbeit von ÖVP, SPÖ und Bürgerliste sowie das Verständnis der Badener Bevölkerung haben das Licht am Ende des finsteren Tunnels eindeutig erkennbar gemacht.“


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17.11.2025