Poetische Fragmente zwischen Realität und Imagination

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Vernissage

Im Bild: Christof Habres, Saskia Sailer, Marie-France Goerens, Ulrike Scholda, StR Michael Capek und Alex Klein. © 2026psb/sap

Mit der Ausstellung „Shifting Tides – Fragmente des Poetischen – Simulationen einer neuen Realität“ verwandelt sich das Haus der Kunst in einen Raum vielschichtiger Wahrnehmung. Die eindrucksvollen Installationen von Marie-France Goerens laden das Publikum zur Auseinandersetzung mit fragilen Bildwelten ein, die zwischen Realität und Imagination oszillieren.

Aus Scherben, Papierfetzen und Holzstücken kreiert die Künstlerin poetische Kompositionen, die zerbrechlich und kraftvoll zugleich wirken. Ihre Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf Materialität und Raum, indem sie scheinbar Vergängliches in eine verdichtete, ästhetische Form überführt. So entstehen atmosphärische Installationen, die den Betrachter unmittelbar in ihren Bann ziehen und zur Reflexion über Wahrnehmung und Wirklichkeit anregen. 

Ergänzt wird die Ausstellung durch Werke von Alex Klein, dessen Bilder die Installationen erweitern und inhaltlich verdichten, sodass in ihrem Zusammenspiel ein spannungsreicher Dialog zwischen Fläche und Raum sowie zwischen Struktur und Fragment entsteht.

Einführende Worte gab es im Rahmen der Vernissage von Saskia Sailer, die Marie-France Goerens nach Baden eingeladen hatte und Laudator Christof Habres, der Einblicke in das künstlerische Schaffen und die konzeptionellen Hintergründe gab.

Die offizielle Eröffnung nahm Kulturstadtrat Michael Capek vor, der sich ebenso beeindruckt zeigte wie Kultur-Geschäftsgruppenleiterin Ulrike Scholda. 

17.02.2026