Alltag ohne Auto: Badener Haushalte ziehen Bilanz

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

Mobility Challenge

Im Bild: Die Teilnehmer der wegfinder Mobility Challenge mit Theresa Doppelbauer, Katharina Harrasser (beide ÖBB) und Tourismusdirektor Klaus Lorenz. © 2026psb/ckollerics

wegfinder Mobility Challenge zeigt neue Wege im Alltag auf

Die Teilnehmer der wegfinder Mobility Challenge trafen einander vor der Bike Lounge am Brusattiplatz zu einem gemeinsamen Abschlussevent, bei dem neben dem Team von ÖBB 360° auch der Baden mobil-Projektverantwortliche der Stadtgemeinde Baden, Klaus Lorenz, mit dabei war. Im entspannten Gespräch blickte man gemeinsam auf das vergangene Monat zurück und tauschte sich darüber aus, wie die vergangenen vier „autofreien“ Wochen erlebt wurden.

Viele Teilnehmer berichteten, dass sie in diesem Zeitraum häufiger zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs waren und dass Öffis, Fahrrad, Sharing-Dienste, Taxi oder Zufußgehen hervorragend miteinander kombiniert werden können. Sie räumten allerdings auch ein, dass der Alltag ohne eigenes Auto mehr Planung erfordert. Wenn größere Einkäufe erforderlich waren, Ausflüge bzw. Bring- und Holfahrten am Programm standen, griffen viele auf das Rail & Drive Verleihangebot zurück, bei dem sechs E-Fahrzeuge an drei Standorten zur Verfügung stehen.

Obwohl der Gedanke, vier Wochen ohne Auto auszukommen, für einige Teilnehmer anfangs gewöhnungsbedürftig war, spürte man beim Abschlussevent deutlich, dass die Mobility Challenge ein Umdenken bewirkt hat. Viele können sich mittlerweile gut vorstellen, bei einzelnen Wegen auch künftig eine Alternative zum eigenen Auto zu wählen, wie z. B. vermehrt Wege mit dem Fahrrad oder innerhalb von Baden zu Fuß zurückzulegen sowie die Bahn für längere Strecken zu nutzen, was als besonders entspannte Alternative erlebt wurde.

In den kommenden Tagen werden die Erfahrungen der Teilnehmer von ÖBB 360° detailliert ausgewertet und der Stadtgemeinde Baden präsentiert. Sie sollen in die Weiterentwicklung von „Baden Mobil“ einfließen. Zudem ist in rund drei Monaten eine weitere Befragung der teilnehmenden Haushalte geplant, die darüber Aufschluss geben soll, welche Veränderungen im Mobilitätsverhalten langfristig in den Alltag integriert wurden.

Die wichtigsten Eckdaten der Challenge

• Die Herausforderung lautete: vier Wochen Alltag ohne eigenes Auto bewältigen
• 29 Personen aus 14 Badener Haushalten nahmen teil
 • genutzt wurden Öffis, das Verleihangebot von „Baden mobil“ mit Fahrrad, Car-, Bike- und Scootersharing sowie Taxis und Zufußgehen
• insgesamt stand ein Mobilitätsbudget von rund 7.000 Euro zur Verfügung, das von den ÖBB zur Verfügung gestellt wurde
 • genutzt haben die Teilnehmer davon 2.650 Euro, im Schnitt entsprach das rund 120 Euro pro erwachsener Person
 • einzelne Teilnehmer schöpften das mögliche Budget von bis zu 300 Euro vollständig aus
 • andere kamen mit deutlich weniger aus, vor allem wenn bereits ein Öffi-Zeitticket vorhanden war


Eine Gruppe von Menschen, die draußen um Tische steht

25.06.2026