Lana Dashkevych ist eine Künstlerin aus der vom Krieg zerrissenen Ukraine:
Dashkevych Lana Serhiivna wurde am 15. September 1974 in einem malerischen Winkel der Ukraine, im alten Dorf Zhorniv nahe der Stadt Rivne, geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie inmitten der weiten, sagenumwobenen Landschaften ihrer Heimat. Ihre Schulbildung erhielt sie in ihrem Dorf, das von historischen Legenden umwoben ist. Schon früh verspürte sie eine unwiderstehliche Anziehungskraft zur Malerei und zur Kunst. Sie brachte drei Kinder zur Welt und zog sie groß: zwei Söhne und eine Tochter. Ihr ältester Sohn trat mit Beginn des Krieges den ukrainischen Streitkräften bei und verteidigte sein Heimatland. Sie wohnt jetzt in Riwne im Nordwesten der Ukraine.
Sie erzählt: "Der Krieg veränderte meinen Lebensweg grundlegend. Wie Millionen meiner Landsleute war ich vom Schicksal gezwungen, meine Heimat zu verlassen. Ein schweres psychisches Trauma, eine tiefe Wunde in meiner Seele. Mein Leben schien vorbei…
Doch Österreich wurde zu meiner zweiten Heimat. Die Herzlichkeit der Österreicher war ein Trost für meine vom Krieg verwundete Seele. Sie erwachte zu neuem Leben, wurde wiedergeboren. Eine magische Inspiration ergriff mich, der Wunsch nach Kreativität, die Dankbarkeit gegenüber den Menschen, die mir in dieser kritischen Zeit Zuflucht boten. Diese Inspiration floss in meine bescheidenen Gemälde ein, die ich diesem Land, diesem großartigen, feinfühligen Volk widme, das mir so ans Herz gewachsen ist."
Ausstellungsdauer: Donnerstag, 14.05. bis Sonntag, 24.05.2026
Vernissage: Mittwoch, 13.05.2026, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Di–Fr 14.00-19.00 Uhr sowie während aller Veranstaltungen im Kreativzentrum/Theater am Steg.
Eintritt frei!