Heimat großer Töchter ist eine künstlerische Porträtserie von Barbara Pacholik, die Frauen in Österreich sichtbar macht, die sich sozial, gesellschaftlich und politisch engagieren. Die Ausstellung verbindet klassische Porträtmalerei mit multimedial aufbereiteten Gesprächen und versteht sich als künstlerische Intervention für mehr Repräsentanz, Empowerment und demokratische Teilhabe.
Fünf Jahre, 20 Begegnungen, 20 Gemälde
Die bildende Künstlerin arbeitete vier Jahre an diesem Projekt. Sie traf jede der Frauen persönlich, führte ausführliche Gespräche über Engagement, Motivation und die Frage: Was hält einen aufrecht, wenn der Gegenwind stark ist? Aus diesen Begegnungen entstanden zunächst Fotografien und später, in ihrem Atelier in Wiener Neustadt, die gemalten Porträts in Acryl.
Durch die Ausstellung „Heimat großer Töchter" erhalten die Frauen, den Platz, der ihrem Wirken entspricht. Die Ausstellung ist dabei keine feierliche Ehrung, sondern eine Einladung zur Auseinandersetzung: Was braucht eine Gesellschaft, um gerechter zu werden? Und wer arbeitet daran, bleibt aber oft im Verborgenen?
Barbara Pacholik wünscht sich, dass die Ausstellung nicht nur Frauen und Mädchen bestärkt. Sie richtet sich bewusst auch an Männer, denn Gleichberechtigung ist keine Frage des Geschlechts, sondern des gemeinsamen Interesses. Eine gerechtere Gesellschaft nützt schließlich allen.
Die Künstlerin Barbara Pacholik
Die ausgebildete Theatermalerin Barbara Pacholik, 1973 geboren in Wien, war jahrelang bei den Bundestheater Dekorationswerkstätten ART for ART, vorwiegend für die
Wiener Staatsoper, tätig und ist seit 2006 freischaffende Künstlerin, mit Schwerpunkt Porträtmalerei. Seit 2015 ist sie als Dozentin für Porträtseminare an diversen
Kunsteinrichtungen in Österreich und Deutschland tätig. Ihre Zeit in den Bundestheaterwerkstätten hat die Künstlerin geprägt. Heute stellt sie den Menschen in den Mittelpunkt ihres Schaffens.
Ausstellungsdauer 15.1.-31.1.2026, Eintritt frei!
Foto @Liebentritt